• Home
  • EUROPA
  • USA
  • ASIEN
13. März 2011

Durch den Osten Deutschlands 2009

leerzeit in

Seit Jahren stand die Mecklenburgische Seenplatte auf meiner Reiseziel-Wunschliste ganz oben und da wir in diesem Jahr zum ersten Mal wieder zu zweit Urlaub machen würden, entschieden wir uns für eine Tour durch einige neue Bundesländer. 14 Tage der Sommerferien waren somit verplant. Alles Hotels hatte ich bereits im Mai vorgebucht, jedoch auf kurzzeitige Stornierung geachtet, sollte es uns an der ein oder anderen Stelle besonders gut gefallen.

Samstag, 1. August 2009 – Wir beginnen unsere Tour in Weimar

Am frühen Nachmittag kamen wir nach einer unspektakulären Fahrt in Weimar an und checkten im Hotel Elephant ein, welches direkt am Marktplatz von Weimar liegt, wir würden das Auto also heute nicht mehr brauchen.

Das Hotel ist wunderschön und wir hatten ein tolles Zimmer, machten uns aber gleich wieder auf den Weg um Weimar zu entdecken.

Hotel Elephant

Zunächst brauchten wir aber einen Kaffee und genossen diesen bei strahlendem Sonnenschein in einem Cafe am Marktplatz.

Latte

Marktplatz

Tourifoto

Rathaus

Voller Neugier machten wir uns anschließend auf den Weg durch Weimar, denn es gab viel zu entdecken.

P1160381

P1160385

Das Bauhaus – Museum von außen:

P1160389

Goethe-Schiller- Denkmal vor dem Nationaltheater:

P1160390

Thüringer Klöße

Gegen 20 Uhr taten uns dann langsam die Füße weh und wir genehmigten uns ein leckeres Abendessen in einem Restaurant am Marktplatz, so dass wir nach ein paar Bier auch schnell ins Bett fallen konnten ;-) .

Sonntag, 2. August 2009 – Besuch der Gedenkstätte Buchenwald und Weiterfahrt nach Leipzig

Nach einem wirklich ausgezeichnetem Frühstück auf der Hotelterrasse und dem Auschecken machten wir uns auf den Weg zur Gedenkstätte Buchenwald, die wir uns mehrere Stunden anschauten. Es war sehr bewegend für mich und beim Anblick mancher Bilder und Gegenstände musste ich mehr als einmal eine Träne weg wischen.

Ich würde mir wünschen, der Besuch von ehemaligen Konzentrationslagern und Gedenkstätten würde zum Pflichtunterricht an unseren weiterführenden Schulen gehören.

Gedenkstätte Buchenwald

Gedenkstätte Buchenwald

Gedenkstätte Buchenwald

Gedenkstätte Buchenwald

Gedenkstätte Buchenwald

Gedenkstätte Buchenwald

Gedenkstätte Buchenwald

Gedenkstätte Buchenwald

Gedenkstätte Buchenwald

Auf der Fahrt nach Leipzig waren wir beide ziemlich still und mussten das Gesehene erst einmal verarbeiten.
Am späten Nachmittag kamen wir in Leipzig an und checkten auch gleich in unserem Hotel dem Novotel Leipzig City, welches ich für zwei Nächte reserviert hatte ein.

Nachdem unsere Taschen auf dem Zimmer waren, machten wir uns aber gleich wieder auf den Weg um Leipzig zu erkunden:

Leipzig

Die Nikolaikirche, die neben der Thomaskirche die bekannteste Kirche Leipzigs ist. Sie war zentraler Ausgangspunkt der friedlichen Revolution in der DDR im Herbst 1989 mit anschließendem Mauerfall in Berlin und der Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990.

Nikolaikirche

Nikolaikirche

Nikolaikirche

Dann ging es weiter Richtung Rathaus durch das Salzgässchen mit der alten Handelsbörse.

Altes Rathaus

Das Barfußgässchen:

Die Thomaskirche:

Thomaskirche

Wie man auf den Bildern sieht, hatte sich der Himmel im Laufe des Nachmittag ziemlich zugezogen und ein kräftiges Sommergewitter unterbrach unseren Stadt-Spaziergang.

Hier hat der Schatz sogar eine eigene Straße, wow :-)

Brunnen vor dem Gewandhaus:

Vor dem Gewandhaus

Da es langsam wieder etwas heller wurde, beschlossen wir uns auf die Aussichtsplattform des City – Hochhauses zu wagen, in weclhem unter anderem der MDR untergebracht ist.

MDR

Hauptbahnhof

Nachdem wir wieder unten waren, knurrten unsere Mägen schon relativ laut und wir machten uns auf die Suche nach einem Restaurant, in welchem wir trotz eventueller Regengüsse draußen sitzen könnten und wurden schließlich am Salzgässchen im Pepperhouse gegenüber dem Cafehaus Riquet fündig.

Nach einem leckeren Essen mit Wein und Bier machten wir dann ein letzten Spaziergang durchs abendliche Leipzig und fielen gegen 23 Uhr redlich müde ins Bett.

Montag, 3. August 2009 – Tierisches Leipzig – und eine Nacht im Luxushotel :-)

Schon beim Frühstück, an welches ich mich nicht mehr erinnere, beschlossen wir keine weitere Nacht in Leipzig zu verbringen, sondern gleich nach dem geplanten Zoo-Besuch nach Berlin zu fahren.

Da ich noch eine Gratis-Nacht bei Hyatt frei hatte, beschlossen wir also die nächste Nacht im Grand Hyatt Berlin zu verbringen, was ich auch ohne Probleme über die Hyatt-Hotline reservieren konnte. Anschließend checkten wir aus und stornierten die folgende Nacht im Novotel Leipzig.

Gut gelaunt machten wir uns auf den Weg zum Leipziger Zoo. Oh man, wie lange waren wir nicht mehr gemeinsam im Zoo? Bestimmt 10 Jahre ;-) . Beruflich bedingt besuche ich ja ca. alle vier Jahre den Frankfurter Zoo, den man aber leider nicht mit dem Leipziger vergleichen kann.
Jedenfalls haben wir die Stunden dort genossen und viel gesehen und gelacht und natürlich habe ich auch einige Bilder gemacht:

Dieser kleine Kerl hatte es mir besonders angetan, seine Blicke waren einfach unbeschreiblich und ich konnte mich kaum von seinem Anblick lösen:

Und er erklärte mit ruhiger Stimme, dass die Größe wirklich nicht ausschlaggebend ist *grins*:

Männlichkeit

Besonders lange blieben wir bei meinen Lieblingstieren, den Erdmännchen. Ach, ist das herrlich, diese Tiere zu beobachten. Ich konnte gar nicht genug bekommen, aber mit dem Versprechen auf einen Kaffee hat P. mich dann doch noch weggelockt ;-)

Nach einigen Stunden machten wir uns schließlich auf den Weg nach Berlin. Das Grand Hyatt liegt in der Nähe des Potsdamer Platzes und wir fanden auch sofort die Tiefgarage, denn das Auto wollten wir heute nicht mehr nutzen. Wir bekamen ein wirklich wunderschönes Zimmer und wurden von Kofferboy und Rezeptionsda,e dorthin begleitet, die uns erst einmal das Bad und die Hifi- bzw. TV-Anlage von Bang und Olufsen erklärte *kicher*.

Also das Zimmer war schon toll, aber uns war alles ein wenig zu stylisch, zu chick und wir würden das Hotel zum normalen Preis nicht buchen :-) – aber wer würde hier nicht eine Gratis-Nacht verbringen wollen?

P1160622

P1160623

P1160624

P1160625

Wir bleiben auch nicht lange auf dem Zimmer, sondern machten uns gleich wieder auf den Weg um den Potsdamer Platz, den Bahnhof “Potsdamer Platz” und das Sony Center zu erkunden.

Da wir mittlerweile auch schon Hunger verspürten, ließen wir uns im “Gasthaus Lindenbräu” nieder, wo wir einen Platz auf dem “Balkon ergatterten mit Blick auf das Forum des Sony-Centers. P. hatte ein Steak und ich einen Brauhausteller, dazu gab es Berliner Weiße, wenn schon, denn schon ;-) . Zum Nachtisch teilten wir uns einen Teller mit Nussnudeln und danach gab es für jeden noch ein, nein, zwei Birrazotti – wir ließen es uns also richtig gut gehen.

Nun, wer so viel isst, kann natürlich nicht danach ins Bett, also war ein Abendspaziergang angesagt.
So ging es vom Potsdamer Platz zunächst über die Ebertstraße zum Holocaust-Denkmal, dann zum Brandenburger Tor und ein wenig “Unter den Linden” entlang, um dann den Reichstag zu umrunden und die Ebertstraße wieder zurück zum Potsdamer Platz zu laufen.

Ampelmännchen :-)

Im Gegensatz zum Besuch der Gedenkstätte Buchenwald hat das Holocaust Denkmal wirklich nichts in mir ausgelöst.

Holocaust Denkmal

Brandenburger Tor

Blick zur Siegessäule

Brandenburger Tor

Reichstag

Wie man sieht, war die Menschenschlange, die den Reichstag besuchen wollte, selbst zur fortgeschrittenen Stunde noch ewig lang:

Reichstag

Wieder zurück im Sony-Center gönnten wir uns noch einen Cocktail als Absacker und genossen den Trubel um uns herum.

Sony Center

Sony Center

Gegen Mitternacht fielen wir dann in unser “Luxusbett” – Gute Nacht!

Dienstag, 4. August 2009 – Berlin, Berlin!

Nach einer erholsamen Nacht im Grand Hyatt machten wir uns gegen 8 Uhr auf zum Frühstück im Sony Center. Wir nahmen dieses im Josty ein. Das Frühstück war okay, ein paar Monate später war ich mit Christel dort zum Abendessen und es war wirklich richtig schlecht :-( .

Frühstück

Da wir uns als richtige Berlin-Touristen fühlen wollten, buchten wir nach dem Frühstück am Potsdamer Platz eine Hop on – Hop off – Tour. So etwas hatten wir schon in London und fanden es toll – in Berlin allerdings nicht: Es waren eindeutig zu wenig Busse, an manchen Haltestellen ( z.B. Checkpoint Charly) musste man drei oder mehr Busse abwarten, bis man einen Platz bekam und der Audio-Guide funktionierte nicht wirklich. Das ausgegebene Geld würde ich das nächste mal in Berlin lieber in öffentliche Verkehrsmittel und Kaffee investieren. Leider sank mit dem fehlendem Serice auch unsere Laune – ganz schlecht im Urlaub! ;-)

Trotzdem ein paar Bilder von unserer Tour:

Checkpoint Charlie

Rotes Rathaus

Fernsehturm

Am Ku’damm sind wir dann letztendlich ausgestiegen und beschlossen die Busse, Busse sein zu lassen – wir schlugen uns auch ohne zurück zur Tiefgarage des Hotels und machten uns auf den Weg ins Andel’s.

Nun mag man sich fragen, wie kommt man gerade auf dieses Hotel, welches ja nun nicht gerade im Zentrum liegt ;-) . Ich war im Rahmen einer medienpädagogischen Tagung in genau diesem Hotel und es hat mir einfach gefallen. Zudem bot das Hotel für die Zeit unseres Aufenthaltes ein preislich unschlagbares “Package” – da habe ich einfach zugeschlagen.

Nach dem Einchecken und der kurzen Begutachtung unseres Zimmers (inklusive “Aufschließen” unseres Fensters – für das wir unterschreiben mussten, dass wir im Suizidfall das Hotel nicht verklagen – hahaha), gingen wir zum gegenüberliegendem Einkaufszentrum um Getränke zu kaufen und bei einem Italiener wirklich superlecker draußen zu essen.Nach jeweils drei Gläsern Wein wechselten wir in die Sky-Bar des Hotels und nahmen unseren Gratis-Drink (Package) – allerdings war es uns hier eindeutig zu warm und unluftig, so dass wir schließlich in Oscar’s draußen noch einen Absacker nahmen.

P1150826

P1150827

P1150829

Und dann fielen wir nur noch müde ins Bett.

Mittwoch, 5. August 2009 – Ahoi, Berlin!

Heuten schliefen wir lange – vielleicht lag es daran, dass wir auch schon ein wenig stadtmüde waren. Es gab ein ausgezeichnetes Frühstück im Hotel, leider keine Möglichkeit draußen zu sitzen, obwohl das Wetter wieder super war. Nach dem Frühstück trödelten wir noch ein wenig herum und machten uns dann auf, denn heute wollten wir eine Spree-Brücken-Fahrt machen, die ebenfalls im Hotel-Package-Preis enthalten war.

An der Rezeption fragten wir dann nach dem Abfahrtspunkt der Schiffe und machten uns auf den Weg. Leider gab es rund um die Ablegestelle nur wenig bis gar keine Parkplätze und so dauerte die “Anreise” etwas länger. Als wir dann schließlich die Ablegestelle erreichten und unsere Voucher vorlegten, sagte man uns, dass die Spree-Brücken-Fahrt an einer anderen Stelle ablegte. HMPF! Nun waren 3 € fürs Parken futsch, außerdem mussten wir noch einmal quer durch die ganze Stadt bis zum Haus der Kulturen.

Dort angekommen hatten wir noch etwas Zeit und tranken erst einmal einen Kaffee am Spree-Ufer bevor wir um 12 Uhr endlich aufs Schiff konnten.

Andere machten sich schon eher auf den Weg:

Landeplatz

Die Museumsinsel:

Museumsinsel

Als wir nach fast vier Stunden wieder festen Boden unter den Füßen hatten, machten wir uns auf zu den Hackeschen Höfen und dort hat es uns richtig gut gefallen :-)

Hackesche Höfe

Treppenhaus in den Hackeschen Höfen

Wir bummelten also einige Zeit durch die netten Läden, tranken einen Cappucino und erstanden ein Jack & Jones T-Shirt für J. Gegen 19 Uhr hatten wir dann aber endgültig genug Stadtluft geschnuppert und fuhren ins Hotel.

An der Rezeption klärte ich dann noch schnell das kleine Missgeschick mit der falschen Ablegestelle auf, denn es musste ja nicht sein, dass anderen Gästen das gleiche widerfahren würde. Im Zimmer machten wir uns etwas frisch, da klingelte das Telefon. Für unsere Unannehmlichkeiten wollte man uns freiem Parken für zwei Tage (immerhin zusammen 30 €) entschädigen. Wow, das nenne ich wirklichen Service, denn ich hatte mich nicht “beschwert”, sondern einfach nur auf den Fehler hingewiesen.

Abendessen gab es wieder beim Italiener gegenüber des Hotels und dann saßen wir noch eine ganze Zeit bei Oscar’s draußen, bevor wir gegen 24 h ins Bett gingen.

Und ja, ich war voller Vorfreude auf die Ostsee!

Donnerstag, 6. August 2009 – Nur raus aus der Stadt!

Nach einem wiederum tollem Frühstück, checkten wir aus, beluden das Auto und machten uns auf Richtung Greifswald, denn dies sollte unsere nächste Station sein. Wieso Greifswald fragt der oder die Leser/Leserin sich? Ich wollte gerne die Klosterruine Eldena sehen, zudem bot sich Greifswald als Ausgangspunkt für einen Ausflug nach Usedom an.

Gegen Mittag erreichten wir dann auch den Marktplatz von Greifswald und tranken erst einmal einen Kaffee – ja, es stimmt, wir trinken gerne Kaffee und noch viel lieber, wenn man ihn in einem netten Straßencafe draußen genießen kann :-)

Greifswald

Greifswald

goldfisch

Anschließend machten wir uns auf die Suche nach unserem Hotel direkt am historischen Hafen, dem Hotel “Alter Speicher”. Dort angekommen konnten wir schon einchecken und bekamen ein nettes Zimmer mit Blick auf den Hafen. Lange aufgehalten haben wir uns aber nicht, denn wir wollten zur Klosterruine Eldena und weiter nach Usedom.

Auf den ersten Eindruck wirkte Greifswald, trotzdem es Universitätsstadt ist, sehr verschlafen und der Eindruck sollte auch bis zur Abreise so bleiben.

Zum Fotografieren der Klosterruine Eldena war die frühe Nachmittagsstunde eher ungeeignet und so hielten wir uns dort auch nicht lang auf.

Klosterruine Eldena

Klosterruine Eldena

Klosterruine Eldena

Klosterruine Eldena

Wir wollten nun endlich das Meer sehen, auch wenn es nur die Ostsee sei ;-) und deshlab machten wir unseren nächsten Stop in Kröslin.

Von dort ging es weiter nach Wolgast, denn dort wollten wir die Peenebrücke zur Überfahrt nach Usedom nutzen. Angekommen an der Brücke bot sie uns auch sofort das Schauspiel ihres “Klappens” :-)

Wir erkundeten dann ein wenig Usedom bis zur polnischen Grenze und machten uns anschließend wieder auf den Weg nach Greifswald.

Dort aßen wir in einem Restaurant am Marktplatz zu Abend, aber ich weiß weder den Namen, noch was wir aßen :-) . Allzu spät gingen wir dann auch nicht schlafen.

Freitag, 7. August 2009 – Rund um Greifswald

Das Frühstück im Hotel “Alter Speicher” war okay, wenn auch nichts besonderes. Wir überlegten, was wir mit dem heutigen Tag anstellen wollten und entschieden uns zunächst nach Wieck zu fahren.

Dort konnten wir die Wiecker Holzklappbrücke auch gleich in Aktion sehen.

Wieck

Aber auch der Weg Richtung Hotel Utkieck war interessant:

Und wir beschlossen hierher zum Abendessen zurück zu kehren.

Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Stralsund, denn wir wollten ins Ozeaneum.

Das Ozeanum war/ist sein Geld wirklich wert, wir waren drei bis vier Stunden drin und haben jede Minute genossen und die vielen neuen Informationen “aufgesaugt”.

Ozeaneum - Stralsund

Viele Fische

Aquarium

Anschließend erkundeten wir noch etwas Stralsund bevor wir uns auf den Rückweg nach Greifswald machten.

Speicherstadt

Räucherfisch und Ozeaneum

Unser verdientes Abendessen genossen wir dann in Greifswald-Wieck. Dort war es sehr voll und als wir endlich einen Tisch draußen ergatterten, wurde uns eine eine dreiviertel Stunde bis zum Essen angekündigt. Nun mit einem guten Wein und Gesprächen über den vergangenen Tag war die Zeit gut zu überbrücken und unser Essen war wirklich köstlich:

Zunächst der Salat:

Salat

und anschließend der Fisch:

Peters Abendessen

Meins :-)

Gegen 23 Uhr waren wir dann wieder im Hotel, schauten noch ein wenig TV und schliefen irgendwann ein.

Samstag, 8. August 2009 – Rügen erwartet uns

Der morgendliche Blick aus dem Fenster auf den historischen Hafen von Greifswald zeigte, dass das Wetter auch heute wieder fantastisch werden würde. Wir sprangen also unter die Dusche, packten unsere Habseligkeiten zusammen, aßen ein letztes Frühstück im Hotel “Alter Speicher” und machten uns auf den Weg Richtung Rügen, genauer nach Binz.

Dort hatte ich das Hotel Imperial vorgebucht, welches in erster Reihe zum Wasser, aber doch etwas abseits vom wirklichen Getümmel lag. Wir bezogen ein hübsches Zimmer im 2. Stock mit Balkon.

Hotel Imperial

Den Rest des Tages schauten wir uns ausgiebig die Stadt an. Es war sehr viel los: Binz total überlaufen! Also zwei Wochen Urlaub möchte ich hier nicht machen.

Kurhaus

Strand

Strandkörbe

Sonnenuntergang

Abendstimmung

Abendessen gab es schließlich bei einem Italiener an der Strandpromenade und später noch einen Cocktail in einer Bar an der Hauptstraße.

Sonntag, 9. August 2011 – Kreidefelsen und Leuchttürme

Das Frühstück im Hotel war super, wenn wir uns auch ein wenig deplaziert vorkamen, lag das Durchschnittsalter der Hotelgäste deutlich über 70 Jahre ;-) . Wobei wir uns fragten, warum diese Gäste die Hauptreisezeit (Sommerferien) nutzten.

Heute wollten wir die berühmten Kreidefelsen und Kap Arkona besuchen, wir machten uns also relativ früh auf den Weg. Zunächst fuhren wir nach Sassnitz und sahen uns dort ausgiebig den Hafen an.

Am Strand von Sassnitz

Hafen von Sassnitz

Ich bin schön

Die letzten Fischer

Danach ging es weiter zum Nationalpark Königsstuhl. Mit dem PKW gibt es keine Möglichkeit direkt bzw. zum Nationalpark Zentrum zu fahren. Man stellt seinen PKW auf einem kostenpflichtigen Parkplatz (teuer!) ab und nimmt dann den Bus zum Zentrum.

Dort schauten wir uns erst einmal um und nahmen dann den Weg zum Königsstuhl. Unterwegs erreichte uns ein Anruf unseres Nachbarn, der ein wenig beunruhigend und verwirrend war. In den nächsten beiden Stunde versuchte ich ununterbrochen J. zu erreichen, was aber nicht gelang und entsprechend war unsere Lust uns weiter mit den Kreidefelsen zu beschäftigen gleich Null.

Königsstuhl

Vom Königsstuhl

Kreidefelsen

Blick vom Königsstuhl

Kreidefelsen

Als ich J. dann endlich erreichte, war die Erleichterung groß, die Lust weiter die Kreidefelsen zu entdecken, aber immer noch nicht vorhanden und so machten wir uns mit dem Bus auf dem Weg zum Auto und fuhren nach Putgarten, denn von dort sollte es zum Kap Arkona gehen.

Auch hier muss man das Auto auf einem kostenpflichtigen Parkplatz abstellen und fährt dann mit der Kap-Arkona-Bahn weiter.

Kap Arkona

Kap Arkona

Make your own postcard ...

Unterirdisch?

Blick aufs Meer

Kunst am Travo-Haus

Über den schönen Wanderweg machten wir uns auf zum Fischerdörfchen Vitt.

Leuchtturm

Kunst auf der Insel

Kunst auf der Insel

Häuser in Vitt

Bootsverleih in Vitt

Der alte Mann und das Meer

Kreidefelsen

Reetdachhaus in Vitt

Reetdächer

Auf einer Hochfläche steht eine achteckige kleine Reetdachkapelle von 1816, in welcher auch heute noch Uferpredigten abgehalten werden.

Reetdachkapelle in Vitt

Von dort ging es mit der nächsten Bahn nach Putgarten zurück und anschließend mahten wir uns wieder auf den Weg nach Binz, dazu nahmen wir den Weg über die Wittower Fähre.

Wittower Fähre

P1170116

In Binz suchten wir uns ein Restaurant etwas abseits vom Touristengewimmel der Strandpromenade und aßen gut zu Abend. Anschließend stürzten wir uns noch einmal in den Trubel, verbrachten ca. eine Stunde in einer Strandbar mit Livemusik und später noch bei einem Cocktail in der gleichen Bar wie gestern.

Sonnenuntergang in Binz

Kurhaus Binz

Fassade des Hotel Loev

Gute Nacht!

Montag, 10. August 2099 – Halbinsel Zudar

Heute ließen wir es langsam angehen und schliefen erst einmal ordentlich aus, um anschließend ausgiebig zu frühstücken. Wir hatten nicht viel vor, wollten ein wenig die Deutsche Alleenstraße entlang fahren und die Halbinsel Zudar besuchen, denn dort war P. vor ein paar Jahren an dem Verkauf einer Ferienhaus-Siedlung beteiligt. Außerdem wollte er mir einige schöne Strände zeigen.

Ein wenig denkt man, die Zeit wäre stehen geblieben auf Zudar. Touristen verlaufen sich hier wohl eher weniger hin. Es herrscht wohltuende Ruhe im Gegensatz zu Binz ;-)

Reetdachhäuser

Zudar

Entenflug

Brumsel

Halbinsel Zudar

Halbinsel Zudar

In dieser herrlichen Natur erreichte mich schließlich ein Anruf vom Staatlichen Schulamt, in welchem mir mitgeteilt wurde, dass eine Kollegin nach Sommerferien nicht zurück an die Schule kommen würde – nun, wieder einmal wäre ein Stundenplan umsonst gemacht :-( .

Allee

Am Strand

Abendessen gab es dann wieder in Binz an der Promenade und beim Spaziergang durchs trubelige, abendliche Städtchen trafen wir noch Antje mit Mann und Tochter, das war irgendwie lustig, wussten wir doch gegenseitig nicht, dass wir zur gleichen Zeit auf Rügen sein würden. Wir quatschten ein wenig und machten uns an diesem Abend relativ früh auf ins Hotel, denn ich wollte noch mit J. telefonieren.

Dienstag, 11. August 2009 – Ciao Rügen, hallo Mecklenburgische Seenplatte

Nach einer erholsamen Nacht und einem weiteren ausgezeichneten Frühstück verabschiedeten wir uns vom Hotel Imperial, von Binz und von Rügen und machten uns auf den Weg zum Tollensesee, denn dort hatten wir zwei Nächte im Hotel Bornmühle gebucht.

Wir waren relativ früh dort und konnten noch nicht einchecken, deshalb tranken wir erst einmal einen Cappucino auf der Hotel-Terrasse mit Blick auf den See.

P1170137

Tollensesee

Anschließend bezogen wir unser Zimmer – leider mit Blick auf den Parkplatz -, nunja, etwas schöner hatten wir es uns schon vorgestellt, aber da wir auch hier nur gedachten zu schlafen, ließen wir das Zimmer, Zimmer sein und bestiegen das Auto, denn wir wollten uns noch einiges anschauen.

Immer möglichst dicht an den vielen, vielen Seen entlang fuhren wir zunächst zur Marina Wolfsbruch, denn wir wollten uns die Boote, die man für Bootsreisen durch die Seenplatte mieten kann, einmal näher anschauen.

Marina Wolfsbruch

Ente

Von dort ging es weiter nach Rheinsberg. Das Städtchen gefiel uns gut und wir liefen einige Zeit herum, besuchten den Garten von Schloss Rheinsberg und ließen uns anschließend in einem Restaurant am See nieder, wo wir ein sehr wohlschmeckendes Abendessen und einen traumhaften Sonneruntergang genossen.

Schloss Rheinsberg

Sonnenuntergang am Grienericksee

Spät waren wir wieder im Hotel und nach Dusche und Anruf zuhause schliefen wir auch bald ein.

Mittwoch, 12. August 2009 – Viel Wasser hier

Das Frühstück im Hotel war toll, nur leider kamen wir wieder einmal auf die blöde Idee, dieses auf der Terrasse und nicht im geschlossenen Wintergarten einzunehmen. Es gab soooo viele Wespen und ständig saß so ein “Viech” auf meinem Teller oder an meiner Tasse, was ein entspanntes frühstücken nicht wirklich möglich machte und ich war nach 10 Minuten so etwas von entnervt, was der arme P. ausbaden musste ;-)

Naja, irgendwie haben wir auch das hinter uns gebracht und machten uns etwas “mieslaunig” auf den Weg, die Mecklenburgische Seenplatte weiter zu erkunden.

Zunächst fuhren wir nach Waren.

Waren

Waren

Waren

Fachwerkhäuser in Waren

Marktplatz in Waren

Von dort aus ging es nach Klink, wo wir auch einige Zeit am Wasser herum spazierten.

Schloss Klink

Leider zeigte sich das Wetter nicht von seiner besten Seite, trotzdem gefiel es uns hier ausnehmend gut.

Müritz

Bootshäuser

Müritz

Entenschlaf

Entenflug an der Müritz

Blässhühner

Yachthafen

Kopflos

Weiter ging die Fahrt nach Malchow, welches auf einer Insel liegt. Dort holte uns leider der Regen ein.

Regen in Malchow

P1170202

Klosterkirche Malchow

Malchower See

Drehbrücke in Malchow

Eine ganze Zeit lang beobachteten wir das Geschehen an der Malchower Drehbrücke. Der “Zoll” für die Durchfahrt muss von den Leuten auf den Schiffen in ein Säckchen an einem langen Stock entrichtet werden :-)

Alter Markt

Gewitterhimmel

Dann ging unsere Fahrt weiter nach Neubrandenburg. Was wir dort wollten, weiß ich gar nicht mehr genau, aber zu Abend essen wollten wir dort auch, irgendwo draußen, am liebsten italienisch, aber leider war ein solches Restaurant in der gesamten Stadt nicht aufzufinden. Überhaupt wirkte alles ein wenig tot und die Stadtmitte mit dem Hochhaus ist mehr als hässlich :-(

Heuballen

Marienkirche Neubrandenburg

Marienkirche Neubrandenburg

P1170235

Neubrandenburg

Wir fuhren also zurück Richtung Hotel und wollten in der Nähe nach einem netten Restaurant suchen. Leider landeten wir dann bei Burger King :-( , der Tag sollte also genauso mies enden, wie er begonnen hatte.

Abendhimmel

Tollensesee

Silhouette

Wenigstens der Himmel versöhnte uns :-) .

Im Zimmer tranken wir noch ein Fläschchen Wein und ließen uns einmal vom TV berieseln, die Abendunterhaltung lässt doch etwas zu wünschen übrig in Meck-Pomm ;-) .

Donnerstag, 13. August 2009 – Potsdam, wir kommen!

Das Frühstück nahmen wir relativ früh drinnen ein, denn auf Wespen hatte ich gar keine Lust heute Morgen. Naja, einen Kaffee tranken wir zum Abschluss auf der Terrasse und genossen dabei ein Zigarette ;-) .

Anschließend packten wir, checkten aus und fuhren nach Potsdam, dort wollten wir noch einmal ein wenig Stadtluft schnuppern, bevor es morgen nach Hause gehen sollte.

In Potsdam angekommen konnten wir gleich unser Zimmer im art`otel am Havelufer beziehen, das Hotel ist mittlerweile ein Arcona Hotel.

Das Zimmer war schön, hatte einen winzigen Balkon mit seitlichem Blick zur Havel. Lange hielten wir uns natürlich nicht auf, denn wir wollten zum Schloss Sanssouci.

Pavillion in Sanssouci

Schloss Sanssouci

Schlosspark

Schloss Sanssouci

Bildergalerie Schloss Sanssouci

Springbrunnen im Schlosspark

Blick aufs Schloss

Neue Kammern und Historische Mühle

Löwe

Weiter ging es, denn auch die Innenstadt wollte erkundet werden, vor allem das holländische Viertel.

Frau und Mann

Nauener Tor

Mittelstraße

Mittelstraße

Cafe

Antiquitäten

Holländisches Viertel

Dann machten wir einen ordentlichen Kaffee-/Wein-Stop:

Lewy

Sitzen

Augen

Und suchten uns später nur noch ein nettes Restaurant. Dieses mal fanden wir auch eine “Italiener” und meine Tagliatelle mit Kalbsleber war einfach zu köstlich :-) – gut, dass mir erst am Ende des Essens eine Taube auf den Teller sch****.

Tagliatelle mit Kalbsleber

Freitag, 14. August 2009 – Und schon ist wieder alles vorbei!

Ein letzter Blick vom Zimmer auf die Havel und ein gutes Frühstück später machten wir uns wieder auf den Weg nach Bad Homburg.

Hotel-Balkon

So schnell vergehen zwei Wochen, aber ein wenig war ich auch froh, denn langsam hatte ich schon ein wenig Sehnsucht nach J. :-)

Es waren interessante und schöne zwei Wochen. Wir haben viel gesehen und ein wenig den Osten beschnuppert. Für uns kommt jedoch ein Urlaub auf Rügen oder der Mecklenburgischen Seenplatte nicht in Betracht, da zieht es uns doch eher wieder in den Süden. Weimar und Potsdam haben uns richtig gut gefallen, dort kann man bestimmt noch einmal hin. Berlin ist mir zu groß und zu unübersichtlich, für ein Wochenende würde ich aber immer wieder einmal hin, es gibt ja auch noch viel zu entdecken und zu sehen.

Links

    • Fotografie
    • Meine Reiseseite

Kategorien

    • Allgemein
    • Fotografie
    • New York City
    • Reisebericht
    • Reiseplanung
    • Umgebung
    • Urlaubsplanung

Meta

    • Anmelden
    • Artikel-Feed (RSS)
    • Kommentare als RSS
    • WordPress.org

Seiten

    • ASIEN
      • China 2008
    • EUROPA
      • Dresden 2010
      • Durch den Osten Deutschlands 2009
      • Prag 2010
      • Südfrankreich
        • Gassin
        • Grimaud
        • Ramatuelle
        • Saint-Tropez
    • USA
      • New York 2009
      • New York 2010
      • New York 2011
© 2011 Wired by
Design von Dezzain Studio
Übersetzt von Htwo
Nature Pictures | Bamboo Blinds